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Hormon-Report: Der Weg zur fettfreien Muskelmasse

Über unsere Hormone lassen sich Fettverbrennung und Muskelaufbau steuern

Hormon-Report: So funktionieren Fettverbrennung und Muskelaufbau

 
 
 

Hormon-Report für einen ästhetischen Körper

Hinter einem ästhetischen muskulösen Körper verstecken sich meistens mehr als nur stumpfe kalorienreduzierte Diäten. Mit den richtigen Tipps lassen sich weitaus schneller Erfolge erzielen.

Hormon-Report: Fettverbrennung

Wir wollen zunächst die Fettverbrennung betrachten, trotzdem starten wir mit einem anabolen (muskelaufbauendem) Hormon- dem Insulin. Über das Insulin werden in unserem Körper Nährstoffe wie Fette, Kohlenhydrate und Eiweiß verwertet. Wir können uns das Insulin also als ein „Speicherhormon“ vorstellen, denn es transportiert Nährstoffe, wie z.B. die aus Eiweiß gewonnenen Aminosäuren zu unserer Muskulatur. Daher zählt es auch zu den anabolen Hormonen- es kann unseren Muskelaufbau begünstigen.

Jedes Hormon hat einen Gegenspieler. So wie es bei Testosteron das weibliche Hormon Östrogen ist, so hat auch Insulin einen Gegenspieler. Dieser wird Glucagon genannt. Während ein Hormon ausgeschüttet wird, muss gleichzeitig der Gegenspieler gehemmt werden. Wird also Insulin freigesetzt, hemmt dieses unseren Glucagonausstoß. Wenn also Glucagon das Gegenteil zu unserem Insulin darstellt, können wir es auch als „Freisetzungshormon“ bezeichnen. Glucagon dient unter anderem der Freisetzung von Fettsäuren. An dieser Stelle kommt die Aminosäure L-Carnitin ins Spiel. L-Carnitin fällt unter die Rubrik der Fatburner, denn es ist ein Transportmolekül für Fettsäuren. Die freigesetzten Fettsäuren werden durch L-Carnitin in die Mitochondrien transportiert. In diesen kleinen körpereigenen Öfen werden die Fettsäuren verbrannt und liefern uns Energie.

Nicht nur Glucagon wird durch Insulin gehemmt, sondern auch unser Carnitin-Transportsystem. Die Folge: Unsere freigesetzten Fettsäuren werden wieder zu Triglyzeriden gebildet und gelangen zurück ins Blut. Triglyzeride sind eingespeichertes Körperfett, das zur Energiegewinnung herangezogen werden kann. Durch das Insulin werden also zuvor freigesetzte Fettsäuren wieder im Fettgewebe eingelagert. Erst wenn unser Insulinspiegel fällt wird das Glucagon aktiv und startet mit der Fettverbrennung.

Zusammenfassend bedeutet das: Wenn wir Kohlenhydrate essen und Insulin ausgeschüttet wird, können wir kein Körperfett verbrennen. Bevor unser Körper überhaupt auf das Körperfett zurückgreift, verbraucht er zunächst die zugeführten Kohlenhydrate.

Wenn wir über einen längeren Zeitraum keine Kohlenhydrate mehr zuführen sinkt der Blutzuckerspiegel unter eine kritische Grenze. Unser Glucagon wird aktiv und setzt das eingespeicherte Glycogen in der Leber frei. Dies dient unter anderem dazu unser Gehirn im Notzustand mit Blutzucker zu versorgen.

Was aber wenn unsere Glycogenspeicher aufgebraucht sind? Zur Zeit der Jäger und Sammler kam dieser Zustand durch gezwungene längere Fastenphasen sicherlich häufiger vor. Abgesehen davon gab es früher kaum Kohlenhydrate bis auf einige Beeren und Blätter. Unser Körper ist schlau genug unsere eingelagerten Fettdepots als Energiequelle heranzuziehen. Bei deren Aufspaltung entstehen Ketonkörper, die als Energielieferant dienen sollen. Dieser Prozess war in der Steinzeit Gang und Gebe, da wir auf die Energieversorgung durch Fette angewiesen waren, um unser Überleben zu sichern.

 
 
 
 

Hormonreport: Muskelaufbau

Bei der anabolen Diät wird weitgehend auf den Verzehr von Kohlenhydraten verzichtet. Stattdessen erhöhen wir die Fettzufuhr. Die anabole Diät eignet sich für eine hohe Ausschüttung unserer anabolen Hormone. Sowohl Testostern als auch Wachstumshormone sind betroffen und helfen uns dabei Fett zu verbrennen und Muskulatur aufzubauen. Sobald das Insulin durch eine Zufuhr von Kohlenhydraten ansteigt, wird die Ausschüttung von Wachstumshormonen unterdrückt. Daher können nur unter Ausnahmen beide Hormone in hoher Konzentration vorliegen. Um unseren Wachstumshormonspiegel auf maximale Werte zu bringen müssen wir also auf Kohlenhydrate verzichten.

Unser Vorteil: Die Wachstumshormonausschüttung regt die Proteinsynthese an. Dadurch kommt es zur Hyperplasie (Zellvermehrung), bzw. zum Muskelwachstum. Eine weitere Folge ist die Hypertrophie. Sie vergrößert unsere Muskelzellen. Kurz gesagt: Die besten Voraussetzungen für einen fettfreien und muskulösen Körperbau sind geschaffen.

Die Wachstumshormonausschüttung wird außerdem durch sport- und ernährungsbedingte Stresssituationen begünstigt. Eine solche ist beispielsweise unser Muskeltraining, das auch in der anabolen Diät nicht vernachlässigt werden darf. Selbstverständlich zählen psychische Stresssituationen wie der Burn-out nicht zu einer geförderten Wachstumshormonausschüttung. Wenn wir über einen längeren Zeitraum keine Kohlenhydrate essen und an einem „Ladetag“ wieder Kohlenhydrate zuführen, dann wird der Körper ebenfalls einer Stresssituation ausgesetzt. Die Folge: Insulinausschüttung durch den Verzehr von Kohlenhydraten und Wachstumshormonausschüttung durch Stress. Es kommt also zur oben genannten Ausnahme. Beide Hormone können zeitgleich in hoher Konzentration vorliegen und begünstigen abermals unseren Muskelaufbau.

Die anabole Diät hemmt aber auch katabole (muskelabbauende) Hormone. Bei Sportlern wird das katabole Stresshormon Cortisol besonders in zwei Situationen ausgeschüttet. Zum einen während dem Training und zum anderen während kalorienreduzierten Diäten. Die Folge ist die Gluconeogenese - der Abbau von Muskelprotein oder vereinfacht ausgedrückt: Unser Körper verbrennt Muskeln. Um also von der Wachstumshormonausschüttung zu profitieren und die Muskelverbrennung zu vermeiden müssen wir uns reich an Eiweiß und Fetten ernähren.

Ferner schulen wir unseren Körper in der anabolen Diät darauf Energie aus freien Fettsäuren zu verbrennen. Folglich muss kein Muskelprotein zur Energiegewinnung herhalten.

Sobald wir Kohlenhydrate zu uns nehmen steigt unser Serotoninspiegel im Gehirn an. Serotonin ist unser Wohlfühlhormon. Die Kehrseite: Dieses Hormon hemmt Nervenzellen, die für die Steuerung der Muskulatur zuständig sind. Dadurch fühlen wir uns schläfrig und die Konzentration lässt nach. Was jetzt kommt ist sicherlich zu erwarten: In der anabolen Diät schalten wir das Serotonin weitgehend aus. Wir sind quasi dauerhaft aktiv. Auch unsere Motivation und Produktivität kann dadurch begünstigt werden. Viele kennen das Phänomen: In einer Aufbauphase werden viele Kohlenhydrate gegessen. Am besten wir machen es wie die „Oldschool-Bodybuilder“, sprich: 6 Mahlzeiten pro Tag. Die Folge liegt auf der Hand: Wir sind den ganzen Tag müde und antriebslos. Daher fühlen wir uns auch oftmals in einer leicht kalorienreduzierten Diät vitaler. Kein Wunder- wir reduzieren unsere Kohlenhydrate.

Fazit

Grundlegend sind die täglich zugeführten Kalorien verantwortlich für unseren Körpertyp. Sobald wir unsere Ernährungsweise optimiert haben können wir den nächsten Schritt wagen. Mit der richtigen Mahlzeitenplanung und einer sinnvollen Verteilung der Makronährstoffe (Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette) könnt ihr sicher noch eine Schippe in Richtung Traumkörper drauflegen.

 
 
 
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2 Kommentare

  1. […] wichtige Energielieferanten. Außerdem brauchen wir Fette für einen reibungslos ablaufenden Hormonhaushalt. Somit sind auch unsere anabolen Hormone wie das Wachstumshormon und Testosteron auf Fette […]

  2. AustProfe sagt:

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