FIBO 2017- Fitness Zirkus oder Motivationsschmiede?

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FIBO 2017- Fitness Zirkus oder Motivationsschmiede?

Die FIBO Power 2017 mit Andiletics

Andiletics auf der FIBO 2017

 
 
 

Andiletics
FIBO
2017

Wieder ein Jahr vorbei – wieder FIBO.
Den Termin verpassen? – Als Sportler nicht möglich!

Voreingestellt in die Deckung

Kaum ein Event findet derart den Weg in meinen Alltag. Seit Januar werde ich wöchentlich mit der FIBO 2017 konfrontiert. Egal ob YouTube, Facebook, Instagram – alle scheinen verrückt zu spielen. Es scheint wie Fasching für Sportler – Ausnahmezustand vorprogrammiert. Jeder will sich zur Schau stellen, oder besser: Jeder will das beste „Kostüm“ haben. So zumindest mein voreingestelltes Empfinden.

Instagram und YouTube zeigen: Die FIBO ist die Bühne der Bodybuilding-Amateure. Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – wer übersteht die extremste Diät. Dicke Muskeln waren gestern, heute zählen auch die dicksten Adern, die sich wie eine Landkarte von Google Maps über den gesamten Körper ziehen sollen. Alles was zählt: Wer knackt die magischen 6% Körperfettanteil?

Ich konnte die letzten Jahre ein Teil davon sein. Meine Erfahrung: Ich wurde live in einem Zirkus auf die Bühne gebeten – und es war großartig!

Meine Motivation für den Kraftsport war in den folgenden Wochen größer denn je. Wie war das möglich? Plötzlich wollte ich Bilder mit Bodybuilder-Ikonen, wie Ronnie Coleman und Kai Greene haben. Ich bezeichne mich nicht mal als Bodybuilder und differenziere mich bewusst aus dem Sport.

Dieser Ort hat wahrhaftig etwas Magisches.

Im Nachhinein: Es ist und bleibt ein Zirkus. Jedes Jahr dasselbe – brauche ich nicht.

Nachdem aus der Community die ein oder andere Anfrage kam ob ich vor Ort sein würde, zeigt sich bei mir noch immer kein Interesse.

Außerdem will ich den Marionetten nicht die Show stehlen (mit einem Zwinkern versteht sich).

 
 
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Überraschende Wendung

Im März dann die Nachricht: Besuche uns bei der FIBO 2017. Simon Teichmann und das Body IP Team haben mir die Teilnahme ermöglicht.

Zugegeben – ein kurzes kribbeln war nicht zu vermeiden. War das Vorfreude?

Wer ist da? Was gibt es neues? Google kennt die Antwort! Ich war wieder in meinem Element. „Das Sixpack war auch schon mal besser zu sehen“. Nicht das ich mich ausziehen will. Auch den Fehler im Tank Top dort aufzutauchen würde ich nicht nochmal machen. Aber dennoch – ein kleiner Mini-Cut kann nicht schaden. Und tatsächlich – zu 2 Wochen Low-Carb Diät konnte ich mich bewegen. Auch Cardio am Morgen wurde in meinen Alltag integriert.

Anders als die letzten Jahre geht es mir besonders um Start Ups und technologische Innovationen, anstatt um Role Models. Mein Studium zeigt also tatsächlich Wirkung.

Letzte Woche noch bei Ninja Warrior in Köln und nun zieht es mich schon wieder in Deutschlands Karneval-Stadt Nr. 1.

Hauptsache die Stadt bleibt ihrem Image treu.

Es geht los!

Ohne viel Verkehr ist mir die Anfahrt geglückt. Es sieht aus wie die Ruhe vor dem Sturm. Um 9:00 Uhr sollen die Tore öffnen- da reicht die Zeit noch für einen kleinen Snack im Auto. Pünktlich dann am Eingang habe ich die Grenze in eine andere Welt überschritten. Unternehmer, Konsumenten und verdammt viele Sportler bei denen ich nicht sicher war ob sie Sponsorings hatten oder Model waren. Es war eine Welt rund um den äußeren Perfektionismus.

Eins ist sicher- die Technologie bahnt sich ihren Weg durch alle Branchen, so auch durch die Fitness- und Bodybuilding-Szene. Das Leben soll vereinfacht und optimiert werden. Hierzu gibt es für jeden Grund einen digitalen Fortschritt. Egal ob du deinen Körper komplett scannen möchtest, deine Haltung im Training optimieren willst oder dein Alltag mitverfolgt werden soll- es findet sich zu jedem Problem eine technologische Lösung.

Ein weiterer stark fortschreitender Bereich sind funktionale Geräte, die in Fitnessstudios integriert werden können. Kompakte Kletterwände die sich bewegen und dadurch weniger Platz benötigen, oder eine Vielzahl von Simulatoren, um das Training aufregender zu gestalten. Und wo wir schon bei Entertainment sind, ja sogar die Gaming-Branche verwächst mit dem Sport. Anwender können quasi „spielend“ in Form kommen, so zumindest das Versprechen der Hersteller.

Die Messe ist so riesig das es kaum eine Möglichkeit gibt alles zu sichten. Dennoch, wer sich für den Sport und für Innovationen in der Branche interessiert oder selbst Trainer ist, für den ist der Trubel nur zu empfehlen! Weder arbeite ich im Fitnessstudio, noch betreibe ich eins. Ich liebe den Sport und alles was zu dem „Lifestyle“ dazu gehört. Allein das war genug um mich ins Staunen zu versetzen.

FIBO Power 2017

Bis auf die andere Seite des Haupteingangs musste ich mich vorkämpfen, zur Halle 10.1. Die FIBO Power definiert in erster Linie Unternehmen für Nahrungsergänzungen (Supplements). Ursprünglich war das auch der Grund für die Konsumenten diese Halle zu betreten. So zumindest bis zum kommerziellen Einsatz von Social Media, kurz: Hier kann man einige bekannte Gesichter treffen. Namhafte Unternehmen aus der Online-Welt werden hier mit dem realen Leben und ihren Zuschauern konfrontiert. Das ist oftmals der Grund für die Menschenmassen die sich nicht etwa hierher verlaufen haben. Ein weiterer Grund sind sicherlich die kostenlosen Give-aways. Naja, nicht komplett kostenlos. Die E-Mail wird von den Unternehmen als Gegenleistung einbehalten. Konsumenten tauschen quasi einen Protein-Riegel gegen wöchentliche Newsletter und Werbeanzeigen in ihrem Online-Postfach. Ja, auch ich habe mich blenden lassen. Kostenlos ist immer gut, solange ich nicht meinen Geldbeutel rausholen muss. Ich nenne das: Erfolgreiches Relationship-Marketing.

Der Hauptgrund für mein Erscheinen bei der FIBO Power war jedoch der Stand von BODY IP. Simon Teichmann und sein Team haben mir diesen Tag ermöglicht. Der Stand war kaum zu übersehen. Es war kein gewöhnlicher Messestand, sondern ein riesiger Boxring mit Fitnessgeräten. Daneben eine Bar wie man sie aus Diskotheken kennt. Alkohol gibt es hier jedoch nicht, dafür Aminosäuren und Booster, bzw. Wachmacher für Sportler- und das kostenlos!

 
 
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Andiletics in Aktion

Natürlich darf der ein oder andere Handstand nicht fehlen. Wer mich aus Instagram kennt weiß mein Motto ist: #handstandaroundtheworld. Perfekte Situation, um auch diese Location in meine Sammlung aufzunehmen. Im Boxring von BODY IP konnte ich einige Balance-Elemente auspacken. Interessant wurde es an einem Calisthenics Stand. Die Sportart Calisthenics ist bekannt für extreme Bewegungen mit dem eigenen Körpergewicht, so auch für den Handstand. Nur heute sollte das wohl nicht so sein. Ich lernte einen „Handstand-Artisten“ kennen. Nachdem er mir 20 Minuten von seinem Training und seiner Leistung als Personal-Trainer erzählte, konnte ich es kaum noch abwarten was zu sehen. Ich konnte ihn überreden über meinen Handstand zu schauen, um mir den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag zu geben. Als er dann endlich zeigen wollte was er kann…

Ich war sprachlos. Das war es? Meine Breakdance-Schüler hätten ihm sicher einige Tipps mit auf den Weg geben können. Das hat mir wieder gezeigt: Nicht jeder Experte der sich als Profi zu verkaufen versucht ist das auch. Das erinnert mich wieder an YouTuber, die ähnlich versuchen ihr Wissen mit anderen zu teilen und so sicherlich schon an der ein oder anderen Verletzung beteiligt waren. Aber genug, ich verliere den Faden.

Ich konnte mein Können bei einem internationalen Burpees Wettkampf unter Beweis stellen. Dabei hat es immerhin für den dritten Platz auf der Rangliste gereicht. Vor mir zwei Schweizer, die ich zu gerne gesehen hätte.

Fazit

Es war wie erwartet: Nicht etwa der vorzeigefähige Affenzirkus, sondern meine Motivation. Sie war wieder geladen. Mein Tank ist voll, ich muss ins Training! Heute ist Pause angesagt aber ab morgen geht es wieder los und zwar härter denn je. Allein dafür hat sich die Anreise gelohnt und natürlich um das junge interessenübergreifende Team von BODY IP kennen zu lernen. FIBO 2017- Check!

In diesem Sinne freue ich mich auf die FIBO 2018, ich werde sie nicht verpassen.

 

2 Kommentare

  1. AustProfe sagt:

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