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Basen-Fasten: In 7 Tagen zum Erfolg

Mit dem Basen-Fasten zu einer ausgeglichenen Säure-Basen-Balance

Mehr Leistung durch Säure-Basen-Balance.

 
 
 

Die Säure-Basen-Balance

Der schnelle Weg zu mehr Wohlbefinden-
Mehr Leistung durch die Säure-Basen-Balance!

Säure-Basen Überblick

Vor jeder extremeren Ernährungsumstellung empfehle ich einmal den „Reset“-Knopf für unseren Körper zu drücken. Wir wollen ihn quasi auf Werkszustand zurückschalten. Ich für meinen Teil führe meinem Körper täglich bis zu 200g Eiweiß und verschiedenste Supplemente zu. Außerdem darf es nach einer deftigen Mahlzeit auch mal etwas Süßes sein. Aber mein Hauptproblem: Das Koffein! Egal ob Kaffee, Energy-Drinks oder Pre-Workout Booster (Stimulanzien Cocktail, wie ich sie nenne). Einerseits mache ich mir selbst ein gutes Gewissen und trinke meinen Kaffee nur mit Süßstoff und auch die Energy-Drinks sind zuckerfrei. Auf der anderen Seite jedoch sind diese Getränke besonders säurehaltig. Nicht nur das, mein Eiweißkonsum ist ebenso stark säurehaltig. Wenn im Training vermehrt Gelenkschmerzen oder Entzündungen auftreten kann die Übersäuerung des Körpers eine entscheidende Rolle spielen.

Neben Säuren gibt es noch Basen. Säuren und Basen sollten immer ausgeglichen sein. Wir wissen also: Die Übersäuerung ist von unserer Ernährungsweise abhängig. Weitere Faktoren für die Übersäuerung sind:

  • Stress
  • Schlafmangel
  • Rauchen
  • Drogen
  • Flüssigkeitsmangel
  • Bewegungsmangel/Übertraining

Eine dritte Kategorie stellen neutrale Lebensmittel dar. Sie haben keinen Einfluss auf unsere Säure-Basen-Balance. Darunter zählen kohlensäurefreies Wasser, naturbelassene Fette (Kokosfett), Öle, Walnüsse oder auch grüne Bohnen.

 
 
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Woran merke ich ob ich übersäuert bin?

Unser Körper ist intelligenter als wir es ihm manchmal zutrauen. Er schafft es selbst das Gleichgewicht zwischen Basen und Säuren weitgehend herzustellen. Dennoch, durch eine länger anhaltende Übersäuerung kann es zu folgenden Symptomen kommen:

  • Müdigkeit, Lustlosigkeit
  • Rheuma
  • Gicht
  • Kalte Hände, kalte Füße
  • Migräne
  • Neurodermitis
  • Trockene/unreine Haut
  • Haarausfall

Unser Immunsystem wird ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Eine chronische Übersäuerung fördert den Abbau von Eiweiß in unserem Körper und den Aufbau von eiweißhaltigen Blutbestandteilen. Einfach ausgedrückt: Antikörper die für unsere Abwehrkräfte sorgen gehen verloren. Nicht nur der Muskelaufbau, sondern unser Leben hängt von Enzymen und Co-Enzymen ab. Sie sind für den Auf- und Umbau von Eiweiß in unserem Körper zuständig. Und wieder – dreimal dürft ihr raten – nur im optimalen pH-Milieu kann dieser Prozess ungestört ablaufen.

Unser Nervensystem schüttet bei einer chronischen Übersäuerung das Stresshormon Adrenalin und das Schilddrüsenhormon Thyroxin aus. Zusammen regen sie den Sympathikus an. Er zählt zu dem vegetativen, nicht beeinflussbaren Nervensystem. Der Sympathikus bereitet uns auf Stresssituationen vor. Die Folge ist zu erahnen: Wir fühlen uns unruhig und nervös. Mehr noch, wir haben Probleme beim Einschlafen und dabei wieder morgens aufzustehen. Über einen längeren Zeitraum kann es sogar zu depressiven Anzeichen kommen.

Unsere Muskulatur ist bei einer chronischen Übersäuerung verhärtet. Diese Verspannungen führen zu Stress für unseren Körper. Wir geraten in einen Teufelskreis! Mit dem Training geht es dann auch bald bergab. Wir werden unzufrieden, was abermals in Stress mündet. Der Ausweg? Die Lösung überlasse ich an dieser Stelle deiner Fantasie.

Diese Lebensmittel sind „No Go’s“

Du bist was du isst! In diesem Sinne sind folgende Lebensmittel besonders säurehaltig und sollten weitestgehend komplett gestrichen werden:

  • Alkohol
  • Zucker
  • Kurzkettige Kohlenhydrate (Weißbrot)
  • Tierisches Eiweiß

Hand aufs Herz- auch ich schaffe es nicht vegan zu leben. Bis jetzt habe ich vom Fleisch noch nicht genug. Wenn es dann mal einen Grund zum Feiern gibt werde ich mir auch mal ein Bier gönnen, gegen Ende des Abends vielleicht auch ein paar mehr. Kurz gesagt: Ich kann nicht für immer verzichten- und das muss ich auch nicht. Genau hier setzt das Basenfasten ein. Eine Woche lang ernähre ich mich rein basisch.

Die Basenkur

Meine Basenkur erstreckt sich über 7 Tage. Eine rein basische Ernährung sollte nicht länger als 8 Wochen andauern. Bei der richtigen Umsetzung und ausreichender sportlicher Betätigung dauert es ca. 3-4 Tage, bis das Blut im Körper wieder rein basisch und säurefrei ist. Zur Sicherheit habe ich mich für eine Woche entschieden. Ein längerer Zeitraum ist für Sportler nur bedingt zu empfehlen. Die Eiweißaufnahme nimmt extrem ab und damit auch die notwendigen Aminosäuren für unsere Muskeln. Außerdem fällt das Kaloriendefizit in der Regel sehr hoch aus, da Gemüse nur wenig Energie bietet. Aus meiner Erfahrung sind 7 Tage voll und ganz ausreichend.

Säuren noch schneller loswerden

Unser Körper hilft uns dabei die überschüssigen Säuren zu verlieren. Generell lassen sich Säuren über Nieren, Leber, Haut, Darm und Lunge abtransportieren. Besonders die Nieren spielen dabei eine entscheidende Rolle. Mit 5 biochemischen Mechanismen können sie in unsere Säure-Basen-Balance eingreifen. Voraussetzung dafür ist jedoch: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Die Nieren arbeiten mit Wasser! Und zwar mindestens 1 Liter Wasser pro 20kg Körpergewicht.

Nicht nur während der Basenkur, sondern generell sollten wir daher vermehrt auf Wasser zurückgreifen. Andere Wege Säuren los zu werden sind Lunge und Haut. Wir müssen uns bewegen. Wenn wir schwitzen kann die Haut über den Schweiß die Säuren abtransportieren.

Tipp: Ein Saunabesuch hat einen ähnlichen Effekt. Wir sind jedoch Sportler und verzichten daher nicht auf das allseits beliebte Cardio-Training.

Basische Lebensmittel

Sämtliche Lebensmittel die wir unserem Körper zuführen sind in Säuren und Basen zu unterteilen (in seltenen Fällen sind Lebensmittel neutral). Mineralstoffe und Spurenelemente sind dabei durchweg basisch. Tierisches Eiweiß und ein Großteil der Kohlenhydrate lassen ein saures Endprodukt entstehen. Auch Genussmittel wie Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee, und koffeinhaltige Getränke fördern eine chronische Übersäuerung. Unsere Darmflora wird gestört und überlastet dadurch unseren Organismus.

Eine basische Ernährung besteht erstrangig aus Obst und Gemüse. Eine rein vegane Ernährung geht auch nicht ganz durch. Wir müssen sogar auf Haferflocken, Reis und generell auf Getreide verzichten. Ein kleines Wundermittel ist die Kartoffel. Sie ist reich an Vitamin C und den B-Vitaminen und liefert viele Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß. Außerdem ist sie selbstverständlich basisch! Sie ist mineralstoffreich und enthält Vitamine, Spurenelemente und ungesättigte Fettsäuren.

Wir wollen uns in diesen 7 Tagen zu 100% basisch ernähren, also keinen Platz für Patzer lassen. Generell sollte die Ernährung im 80/20 Verhältnis vorliegen (80% basisch, 20% säuernde Lebensmittel). Die Ernährungsweise sieht heutzutage leider genau umgekehrt aus. In unserer Basenwoche sind säuernde Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, tierisches Eiweiß, Käse und sogar Getreide tabu. Das bedeutet nicht, dass ihr auch zukünftig vegan leben solltet. Auch mit tierischem Eiweiß kann die Säure-Basen Balance eingehalten werden. Es ist wie mit allem: Die Menge macht das Gift.

Basische Getränke

Bevor ich darauf eingehe welche Getränke verboten sind, gehen wir den einfachen Weg und sprechen darüber was erlaubt ist. Wasser und Tee so viel ihr wollt. Auch hier muss ich nochmal Grenzen aufzeigen. Das Wasser muss frei von Kohlensäure sein. Der Tee selbstverständlich ungesüßt. Grüner Tee und schwarzer Tee sind Tabu wegen ihrem Koffeingehalt. Ich empfehle verstärkt auf Brennnesseltee und extra basenstärkenden Tee zurückzugreifen. Säfte sollten aus frischem Obst selbst gepresst werden. In dieser Woche kann der Mixer dein bester Freund sein. Zweimal täglich gibt es außerdem eine frisch ausgepresste Zitrone. Obwohl Zitronen eigentlich sauer sind, hängt diese Säure nicht mit der Säure-Basen-Balance zusammen. Im Gegenteil, sie sind stark basisch. Jegliche Art von Sport- und Fitnessshakes und generell Nahrungsergänzungsmittel sind verboten. Auch „Zero“ Getränke werden in dieser Woche gemieden.

 
 
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Sei auf der Hut!

Unsere Gesellschaft erschwert uns das Basenfasten zusätzlich. Der Grund: Milch und Zucker sind in allen möglichen Lebensmitteln enthalten. So fallen jegliche Soßen weg. Salz, Pfeffer, Curry und Gemüsebrühe sind meine Helfer in dieser schweren Zeit. Aber auch Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Dill, Basilikum, Minze oder Majoran sollten nicht unterschätzt werden. Sie bieten viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Wir müssen beinahe komplett auf Rohkost umsteigen. Selbst in Gemüsemischungen, egal ob tiefgekühlt, in Dosen oder in Gläsern, ist Zucker enthalten.

Vitalstoffe wie Vitamine, Enzyme, ätherische Öle und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind hitzeempfindlich. Das Gemüse sollte nicht tot gekocht werden, denn in diesen 7 Tagen brauchen wir die Vitamine mehr denn je. Wenn Wasser über 70°C erhitzt gehen wichtige Inhaltsstoffe verloren. In einigen Situationen führt kaum ein Weg an der Mikrowelle vorbei. Sie sollte jedoch nicht bei jeder Mahlzeit zum Einsatz kommen. Die hohen Temperaturen schädigen die Zellstruktur und zerstören ätherische Öle.

Körperliche Aktivität

Während der Basenkur ist ausreichend Bewegung empfehlenswert. Das Herz-Kreislaufsystem, die Lunge und das Binde- und Stützgewebe werden gestärkt. Dabei wird über die Lunge Kohlensäure ausgeatmet. Gleichzeitig wird Milchsäure aus den Muskeln abtransportiert. Die Säuren werden durch Basen ersetzt. Aber Vorsicht!- Zu viel des Guten kann sich wiederum negativ auswirken. Wenn wir es mit dem Training übertreiben können wir in das „Übertraining“ geraten. Bis dieser Zustand erreicht wird dauert es lange, die Folge aber sind lokale Übersäuerungszustände unserer Muskeln. Wenn wir schon beim Sport sind sollte ich auch das Rauchen ansprechen. Abgesehen davon das ambitionierte Sportler mit Zigaretten nichts am Hut haben sollten, gilt es vor allem diese während der Entsäuerung zu meiden. In meinen Augen ein perfekter Test der Disziplin mit dem Rauchen aufzuhören.

Wir müssen unseren Stoffwechsel in Gang bringen. Bei einem Verzicht auf wichtige Lebensmittel bewegen wir uns unterbewusst weniger. Wir streichen also während der gesamten Diät nicht nur Lebensmittel, sondern auch Rolltreppen und Fahrstühle. Spaziergänge und der Schwimmbadbesuch können auch Wunder bewirken und zur Entspannung beitragen. Generell sollte es an Tageslicht und frischer Luft nicht mangeln.

Lass uns beginnen!

Nach dem ersten Tag können sich einige Symptome sogar verschlimmern. Ich fühlte mich häufig antriebslos und abgeschlagen. Mein Hauptproblem: Kein Koffein! Ich war müde und lief mit einem Tunnelblick durchs Leben. In den ersten beiden Tagen lösen sich die Säuren vermehrt vom Bindegewebe. Dabei setzt das Gefühl von Abgeschlagenheit ein. Bereits am dritten Tag ist aber das Schlimmste überstanden und es geht bergauf.

Zum Abschluss hat das TrickClips Team euch eine Tabelle über basenspendende und säurebildende Lebensmittel zusammengestellt. Einfach draufklicken und herunterladen. Viel Spaß!

 

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