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Backflip in 30 Minuten – Guide

Backflip/Rückwärtssalto Tutorial

Backflip/Rückwärtssalto lernen - Die richtige Technik

 
 
 

Backflip/Rückwärtssalto lernen in 30 Minuten!

Der Rückwärtssalto ist definitiv ein Hingucker. Vielleicht deshalb weil ihn nicht viele können. Aber ist er tatsächlich so schwer? Im Prinzip ist die Bewegungsausführung simpel im Vergleich zu anderen Salti. Mit der richtigen Technik und ein wenig Überwindung kann das jeder lernen!

Backflip/Rückwärtssalto - Die richtige Technik

Eines vorab: Ihr tut euch selbst einen Gefallen indem ihr den Backflip anfangs nicht auf hartem Boden ausführt. Dadurch könnt ihr ihn frei von Verletzungen häufiger üben! Euch stehen Matten zur Verfügung? – Jackpot, dann kann es direkt losgehen. Auch wenn ihr keine Matten besitzt ist das ein Nachteil, aber kein Hindernis! Zunächst empfiehlt sich Sand als Untergrund. Im nächsten Schritt geht es dann auf die Wiese und zuletzt auf harten Boden.

Achtung: Da beim Üben des Backflips vieles schiefgehen kann (bspw. auf den Kopf fallen) solltet ihr immer überlegt und mit einer erfahrenen Aufsichtsperson zusammen üben! Haltet euch an den Guide und nutzt immer eine Person die euch stützt und aufpasst, falls etwas schiefgehen sollte!

Backflip Warm-Up

Wie bei allen akrobatischen Übungen ist ein umfangreiches Aufwärmtraining die Grundlage. Vor allem beim Backflip sollte der gesamte Körper zuvor kurz belastet werden. Dadurch steigt die Durchblutung, Gelenkflüssigkeit wird ausgeschüttet und last but not least: Das Verletzungsrisiko sinkt. Leichte Dehnübungen können ebenfalls integriert werden. Besonders für Bauch und Beine können solche Stretchingeinheiten hilfreich sein.

Muskulatur beim Backflip

Beim Backflip wird besonders der Bauch einer großen Belastung ausgesetzt. In sehr kurzer Zeit ziehen sich bei der Ausführung Unter- und Oberkörper wie ein Klappmesser zusammen und öffnen sich wieder schlagartig. Demnach übertreibt es am Anfang nicht mit dem Training und wärmt eure Bauchmuskulatur durch Tucked-Jumps und mit wenigen Crunches auf.

Besonders der Core-Bereich (untere Bauch- und Rückenmuskulatur) müssen für den Backflip stabil sein. Versucht daher Übungen in euer Training zu integrieren, die genau darauf abzielen. Zuletzt werden natürlich noch die Beine beansprucht. Die Belastung liegt weitgehend auf der Wadenmuskulatur. Die Wadenmuskulatur ist unter anderem für eure Sprungkraft verantwortlich. Das Seilspringen und High-Jumps auf Kästen etc. helfen euch dabei an Sprungkraft zu gewinnen.

 
 
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Backflip Vorübungen

Auch das Schuhwerk spielt eine wichtige Rolle. Vor allem am Anfang habt ihr wenig Kontrolle über euren Backflip. Daher kommt es zu einer hohen Belastung eurer Knie, wenn ihr auf dem Boden aufkommt. Die Schuhe sollten nicht zu schwer sein aber dennoch eine stabile und dickere Sohle aufweisen. Laufschuhe eignen sich meiner Erfahrung nach sehr gut für den Rückwärtssalto.

Bis hierher alles verstanden? Dann kann es jetzt losgehen!

Schritt 1: Integriert Tucked-Jumps in jede eurer Aufwärmroutinen. Dabei springt ihr aus dem Stand so hoch wie ihr könnt und zieht die Knie bis an die Brust. Die Arme umschließen kurz die Beine und ihr öffnet euch wieder, ehe ihr auf dem Boden landet.

Schritt 2: Legt euch mit gestreckten Beinen auf den Rücken. Die Arme liegen seitlich gestreckt neben dem Körper. In einer Zugbewegung zieht ihr schnell die Knie zur Brust und die Arme werden mit Schwung (weiterhin gestreckt) neben den Kopf gezogen - gleiche Bewegung, wie Tucked-Jumps.

Schritt 3: Der Blick ist durchgehend nach vorne gerichtet! Sobald ihr den Blick dreht, werdet ihr nicht gerade springen. Durch einen Blick nach unten werdet ihr nicht die notwendige Höhe beim Sprung erreichen.

Schritt 4: Die Arme sind maßgeblich für den Schwung verantwortlich. Ohne diesen Schwung ist der Backflip beinahe unmöglich. Achtet darauf, dass eure Arme während des Schwungholens durchgehend gestreckt sind. Sobald ihr den Kopf mit euren Armen nach hinten nehmt, beginnt sich der Körper bereits zu drehen.

Schritt 5: Der Absprung (nicht der Backflip) wird anschließend unter den zuvor genannten Schritten geübt. Das Training könnt ihr schon jetzt im Sandkasten umsetzen, um euch an den Untergrund zu gewöhnen.

Schritt 6: Während dem Backflip kommen die Beine zu den gestreckten Armen und erst dann umklammert ihr diese. Hinweis: Beim Tucked-Jump ist der Ablauf umgekehrt – hier kommen die Arme zu den Beinen.

Schritt 7: Holt vor dem Absprung tief Luft und katapultiert eure Arme mit voller Kraft nach hinten.

Ihr habt den Bewegungsablauf verstanden und mehrmals wiederholt? Dann wird es jetzt spannend! Holt euch für den Anfang einen Freund dazu dem ihr vertraut und der ein Teil eures Gewichtes halten kann.

 
 
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Der Backflip- so funktioniert er!

Schritt 1: Stellt euch erneut in die Ausgangsposition. Die Arme sind bereits bis zu den Fingern gestreckt und liegen seitlich an eurem Körper an.

Schritt 2: Euer Freund entscheidet sich für eine Seite auf die er sich als Hilfe stellen wird. Seine starke Hand wird mit gespreizten Fingern am unteren Rücken angelegt. Damit werdet ihr nach dem Absprung gestützt und oben gehalten.

Schritt 3: Die schwächere Hand wird an der Oberschenkelrückseite oberhalb der Kniekehle angelegt, um euch zusätzlich Schwung bei der Drehung zu geben. Dadurch wird das Risiko auf den Kopf zu fallen auf ein Minimum reduziert.

Schritt 4: Achtet unbedingt darauf, dass euer Blick während dem Absprung gerade bleibt. Sobald ihr euren Kopf dreht und über eure Schulter schaut werdet ihr seitlich springen und euer Freund kann euch nicht halten.

Schritt 5: Stimmt euch mit eurem Partner ab und zählt beispielsweise bis drei.

Schritt 6: Fokussiert euch beim Absprung auf einen Punkt der etwas höher als Kopfhöhe direkt vor euch liegt. Dieser Punkt hilft euch dabei kurz zu warten, um an Höhe zu gewinnen und erst dann zur Drehung anzusetzen.

Schritt 7: Anfangs werdet ihr sicherlich hinfallen, das ist aber normal. Ihr seid die Drehung anfangs nicht gewohnt und habt Angst. Wichtig ist immer wieder aufzustehen und es nochmal zu versuchen. In kürzester Zeit werdet ihr Gefühl für die Bewegung bekommen und eure Angst vollständig ablegen.

Tipp: Durch einen kleinen und flachen Sprung nach hinten (Power-Jump) könnt ihr vor dem Absprung mehr Schwung aufbauen und rotiert schneller im Backflip.

Häufige Fehler

Fehler 1: Einer der häufigsten Fehler ist, dass viele beim Backflip zu weit nach hinten springen und dadurch keine Höhe bekommen. Im besten Fall solltet ihr an der gleichen Stelle landen wo ihr abgesprungen seid. Ein Grund für das nach hinten Springen ist häufig euer Kopf. Der Kopf bzw. der Blick entscheidet darüber wo ihr hinspringt. Versucht daher den Blick nach vorne gerichtet zu lassen, bis ihr die maximale Sprunghöhe erreicht habt. Anfangs ist das ein unangenehmes Gefühl diesen kurzen Moment abzuwarten. Besonders später, wenn ihr den Backflip perfektionieren möchtet, solltet ihr darauf achten.

Fehler 2: Während einem Backflip aus dem Stand müsst ihr tucken (euch klein machen und die Knie mit den Armen umschließen). Nur so dreht ihr euch schnell genug, um wieder auf den Füßen zu landen. Wenn ihr Probleme damit habt euch im richtigen Moment zu öffnen könnt ihr versuchen die Beine nicht komplett an den Körper heranzuziehen. Wenn ihr in dieser Position bleibt, werdet ihr in der Hocke landen, um erstmal Gefühl für die Drehung zu bekommen.

Fehler 3: Wenn ihr den Tucked-Jump nicht hinbekommt weil eure Sprungkraft nicht ausreicht, dann arbeitet zunächst daran.

Fehler 4: Versucht den Backflip nicht seitlich über eure Schulter auszuführen. Es ist schwer sich eine falsche Angewohnheit wieder vollständig abzugewöhnen.

Fehler 5: Häufig kommt es zu der Annahme, dass der Flick-Flack eine Grundvoraussetzung für den Rückwärtssalto sei. Dabei handelt es sich um eine vollkommen andere Technik. Während der Flick Flack eine dynamische Zugbewegung ist, kommt es beim Rückwärtssalto vor allem auf den Sprung an. Auch die Körperhaltung beider Elemente ist vollkommen unterschiedlich. Flick Flack und Rückwärtssalto sind nicht miteinander zu vergleichen!

Fehler 6: Du kannst einen Rückwärtssalto vom Sprungbrett im Schwimmbad oder auf dem Trampolin? Super, damit hast du sicherlich einen Hingucker verdient - für den richtigen Backflip auf hartem Untergrund bringt es dir jedoch nicht viel. Der Vorteil ist, dass ihr das Gefühl kennt rückwärts über den Kopf zu fallen/fliegen. Anfangs ist das die Hauptbarriere, um den Backflip zu lernen. Der Nachteil: Ihr habt wahrscheinlich überhaupt kein Gefühl für Absprung und Schwung.

Fazit

Die Technik für den Backflip ist nicht als sehr schwierig einzustufen. Es wird dennoch körperliche Fitness vorausgesetzt, um die Bewegung derart schnell durchführen zu können. Wenn ihr erst einmal die Angst überwunden habt, dann ist das Schlimmste vorbei. Ab diesem Punkt heißt es nur noch üben. Einige schaffen den Backflip sogar beim zweiten oder dritten Versuch. Lasst euch nicht entmutigen, seit vorsichtig, tastet euch langsam ran und zieht das Training durch. Wir wünschen viel Erfolg.

 
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2 Kommentare

  1. […] Hinweis: Einen Guide zu Backflip/Rückwärtssalto haben wir bereits auf dieser Webseite gepostet. Den Artikel findet ihr hier. […]

  2. AustProfe sagt:

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